
Wie bei den allermeisten Themen die wir auf dieser Seite behandeln, so solltet ihr auch bei dem Thema Tod versuchen, euren Verstand nicht zu benutzen. Denn alles Geistige ist das Gegenteil von Verstand und kann somit von ihm nur abgelehnt werden. Hierzu ist es gut zu wissen, wie unser Verstand arbeitet.
Unser Verstand ist erst in dieser Inkarnation zu uns gekommen und kann somit auch nur über die Erfahrungen verfügen, die er selbst schon einmal gemacht hat bzw. was er einmal gehört oder gelesen hat. Er ist ein notwendiger Helfer für Dinge, die es so nur in der Materie gibt, wie z.B. Auto fahren, Brot abschneiden oder ein Fahrrad reparieren.
Wenn wir ihn mit Neuem konfrontieren, dann bleibt ihm für seine Plausibilitätsprüfung nur sein eigener Erfahrungsschatz und den wälzt er in Windeseile durch. Findet er kein positives Beispiel in seinen Erfahrungen, dann lehnt er das von uns aufgenommene Wissen ab.
Wir können uns nur dadurch helfen, dass wir unsere Gedanken kontrollieren und genau beachten, wer behandelt welches Thema, das heißt, geht es um die Dinge des täglichen Lebens, dann darf unser Verstand arbeiten. Geht es jedoch um Geistiges, dann versucht diese Dinge mit eurem Herz zu erfassen. Lernt die Wahrheit mit eurem Herzen zu prüfen. Das ist das Wichtigste, was wir euch sagen können. Werdet euch eures Verstandes bewusst und schickt ihn vor die Tür, wenn ihr die Wahrheit erfassen möchtet.
Leider ziehen wir uns mit zunehmendem Alter, immer mehr auf die Verstandesebene zurück. Unsere Seele behält jedoch auch weiterhin Kontakt zu allen seinen lieben Geschwisterseelen; seien sie nun inkarniert oder nicht. Träumen wir von einem alten Bekannten und erzählen am Morgen davon, dann ist dies nur die Erinnerung eines tatsächlich auf der Seelenebene stattgefundenen Treffens.
Warum erinnern wir uns heute nicht mehr an die Zeiten früherer Inkarnationen oder an die Zeiten auf der Astralebene? Die ganze Frage der Reinkarnation oder die Angst vor dem Tod, würde sich doch vollkommen erübrigen, gäbe man uns den Blick auf die vergangenen Tage frei. Warum beraubt man uns dieser Erfahrung?
Nein ihr Lieben, wir werden nicht beraubt, denn ihr seid das Ergebnis aller Inkarnationen. Alle eure Talente wurden vor langer Zeit gefördert und entwickelt und sind niemals das Ergebnis dieser Inkarnation.
Das Klavier spielende Wunderkind erinnert sich einfach an seine frühere Inkarnation und macht nun das, was es früher schon immer getan hat, Klavier spielen. Diese Erinnerung wurde einfach nicht gelöscht.
Bleibt noch die Frage, warum werden überhaupt fast alle Erinnerungen aus früheren Leben gelöscht? Seht euch die Menschen um euch herum an; sie sind in der Lage ihren Nachbarn oder die eigene Familie für eine Kleinigkeit, sei es ein überstehender Ast oder das goldene Ess-Service von Oma, jahrelang abgrundtief zu hassen. Stolz und Egoismus haben über LIEBE und Mitgefühl gesiegt. Alle diese Menschen waren schon oft miteinander auf der Erde und haben sich in den von ihnen selber gestellten Lernaufgaben gegenüber gestanden.
Der Mord, die Vergewaltigung oder den Verrat, kann nur ein erwachtes hohes Bewusstsein als Lernaufgabe betrachten. So lange dieses Bewusstsein von den Seelen nicht entwickelt ist, muss der Schleier des Vergessens über uns fallen.

Ist die Zeit gekommen wo unser Körper uns nicht mehr tragen möchte, dann beginnt unser eigentliches ICH sich langsam und immer öfter von diesem immer lebloser werdenden Körper zu entfernen. Während die Verwandten weinend am Bett des elenden Körpers sitzen und sich oft fragen, wie es denn nun mit ihnen selber weitergehen mag und ob sie sich auch genügend um die betreffende Person gekümmert haben, geht die Seele der Oma mit anderen lieben Seelen im Park spazieren und freut sich über einen schönen Tag.
Unsere Seele identifiziert sich noch eine ganze Weile mit diesem dahin sterbenden Körper und sie ist ja auch mit ihm über die so genannte Silberschnur verbunden. Diese Schnur macht zum einen eine vorzeitige Flucht aus der Materie unmöglich, ohne den physischen Körper zu opfern; zum anderen lässt sie uns immer wieder unseren Körper finden, wenn wir ihn verlassen haben.
Wir haben weit über tausend Seelen auf die andere Seele begleitet und unendlich viele berührende Momente erlebt. Wir bitten euch, lasst sie los, gebt sie frei aus euren Herzen, macht ihnen Mut und lasst die egoistischen Sorgen um eure eigene Zukunft beiseite und erklärt ihnen, dass sie nun für den Himmel geboren werden.
Es ist wirklich eine Geburt, ein "nach Hause kommen", ein Wiedersehen mit vielen lieben Seelen; es ist so wunderschön und lichtvoll, dass es für einige Menschen gut ist, das sie sich nicht daran erinnern. Viele würden vorzeitig gehen.
Wenn der Moment gekommen ist, wo der physische Körper seine Funktionen einstellt, aus welchen Gründen auch immer, kommen zwei Engel zu dieser Seele und erklären ihr, was nun geschehen ist. Sie machen sie langsam mit der neuen Situation vertraut, denn ab nun ist alles anders. Wenn die Seele gleich ins Licht gehen möchte darf sie dies gerne tun, aber sie darf auch noch einige Tage auf der Erde verweilen, um sich von allen Verwandten zu verabschieden und, und das ist für viele sehr wichtig, sie möchten sehen was nun aus ihrem Nachlass wird und wie sie beerdigt werden.
Ja ihr Lieben, sie sind bei der Beerdigung dabei und obgleich es ihnen selbst schon schwer genug fällt Abschied zu nehmen, machen wir es ihnen mit den schlimmsten Bildern der Trauer noch einmal richtig schwer. Diese Beerdigung bringt aber meistens auch einen Bewusstseinswandel mit sich, denn während die Seele sich ihre Verwandten betrachtet, betrachten diese nur einen Holzkasten, in dem ein lebloser Körper liegt. Sie beginnt zu ahnen und zu verstehen, die Illusion wird ihr vor Augen geführt.
Der oftmals unwürdige Umgang der Verwandten mit dem Nachlass, lässt sie dann meistens doch leichteren Herzens Abschied nehmen. Nun kommen die beiden Engel wieder und begleiten sie durch das große Tor. Ihrem Bewusstsein entsprechend betreten sie nun eine Schwingungsebene, auf der sie sich immer zwischen ihren Inkarnationen aufgehalten hat und auf der sie auch alle Seelen wieder sieht, die zu diesem Zeitpunkt nicht inkarniert sind.
Dieses Wiedersehen ist sehr wichtig für die Seele, weil es einen großen Beitrag dazu leistet, dass die Seele sich heimisch fühlt und der Inkarnation nicht nachtrauert. Nach dem Trauerspiel der vergangenen Tage umgibt sie nun sehr viel Licht und Liebe.
Auf der Astralebene erschaffen unsere Gedanken die Realität und alles was uns umgibt. Jede Seele sehnt sich nach einem bestimmten Moment in ihrer Inkarnation zurück und so findet sie genau das vor, was sie sich am meisten erträumt hat. Oft sind es die Tage der Geborgenheit und Unbeschwertheit aus Kindertagen bei den Großeltern, nach denen sich die Seelen zurücksehnen; und sie finden genau dieses kleine Häuschen mit den alten Dachsteinen und der blauen Bank davor wieder, alles ist so wie damals. Auch die Seelen, die einst Oma und Opa waren, sehen so aus, wie die Seele sie in ihrer Erinnerung behalten hat.
Unser Astralkörper unterliegt keinem Alterungsprozess, sondern er hat das Aussehen, das wir ihm selbst gegeben haben. Aber unsere Gedanken erschaffen nun die Welt vorläufig neu; und damit ich alle Seelen wieder erkennen, mit denen ich auf der Erde war, erscheinen sie mir genau so, wie wir sie verlassen oder sie in Erinnerung behalten haben. Auch Oma und Opa haben Erinnerungen an das Enkelkind und sehen uns nun als dieses Kind. Dies alles zeigt sehr deutlich, wie unsere Gedanken die Welt erschaffen. Jeder richtet sich sein Haus, seine Wohnung, sein Zimmer nach dem für ihn optimalen Zustand ein, nur mit der Kraft seiner Gedanken.
Nach und nach verschwinden jedoch die alten Bilder von der Erde, die Erinnerungen an den letzten Aufenthalt auf der Astralebene kommen wieder und in dem Maße wie dies geschieht, wandelt sich das Aussehen derer, die wir betrachten. Bald sehen wir dann wieder alle Seelen, mit den von ihnen selbst erwählten wunderschönen Astralkörpern.

Die Seelen sind müde und erschöpft und wie auf der Erde verbringen sie viel Zeit damit zu schlafen. Viele gehen nun regelmäßig in eine Art Krankenhaus, denn die energetischen Exzesse von Sucht, Wut und Angst auf der Erde, haben oft große Schäden an unserem Astralkörper hinterlassen. Diese werden nun beseitigt und mit lichtvollen Energien aufgefüllt. So vergehen die ersten Wochen und Monate, bis wir eines Tages beginnen, Rückschau zu halten auf diese letzte Inkarnation.
Wir vergleichen, was wurde erreicht und was ist uns misslungen, welche Zeichen haben wir erkannt und welche missachtet. Bei allem was wir tun, werden wir von weisen Wesen begleitet und gelenkt.
So vergehen die Jahre und irgendwann verspüren wir wieder den Ruf der Erde, der uns sagt, die nächsten Aufgaben sind zu bewältigen. Für die meisten Seelen wird nun die nächste Inkarnation geplant und die meisten Umstände werden durch unsere nicht bewältigten Lernaufgaben bestimmt.
So heißt es eines Tages wieder Abschied nehmen, denn wir werden für die Erde geboren. Unsere Eltern haben wir uns vor langer Zeit ausgesucht und sie mussten uns vorausgehen. Drei Monate vor dem eigentlichen Zeugungsakt treffen sich alle drei Seelen, um noch einmal die Details zu besprechen; Mädchen oder Junge, allein erziehend oder glückliche Familie usw.
Der Zeitpunkt unserer Geburt ist nicht frei wählbar, denn wir kommen immer in dem Sternzeichen wieder zur Erde, in dem wir sie verlassen haben. Manchmal müssen wir aber auch eine Schwangerschaft zwischen zwei Inkarnationen abbrechen, um Karma abzubauen oder weil die Mutter es sich doch anders überlegt hat, dann müssen diese Schwangerschaftsmonate dazu gezählt werden. So könnt ihr schnell feststellen, welcher eurer lieben Verwandten nun zu euch kommt.
Damit der Abschied von der vertrauten Seelenfamilie nicht zu abrupt erfolgt und die Seele noch eine Weile ihre gewohnten Kommunikationspartner befragen kann, hat die Seele des Kindes auch nach der Geburt noch eine Zeitlang die Möglichkeit zwischen beiden Welten hin und her zu pendeln. Das Tor zur anderen Seite des Schleiers ist die Fontanelle. So lange diese noch offen ist, hat die Seele immer dann, wenn der physische Körper schläft die Möglichkeit, wieder auf die andere Seite zu gehen und sich mit ihrer Seelenfamilie zu treffen.
Nichts an einer Inkarnation wird dem Zufall überlassen und so kommt die Seele mit ganz konkreten Lernaufgaben zur Erde und zu ihren zukünftigen Eltern, mit denen sie im Normalfall schon oft und in allen möglichen Varianten inkarniert war. Nehmt dem Kreislauf des immer Wiedergeborenwerdens die Trauer und füllt ihn mit Liebe.
Wer sich intensiver mit diesem Thema beschäftigen möchte, dem empfehlen wir unsere Publikation "Warum sind wir so, wie wir sind". Erhältlich in unserem Lichtheilungsshop.